Unser Name
Was bedeutet "Schmitts Katze"? Hat das etwas mit Klezmer zu tun? Das sind die vielleicht häufigsten Fragen bei unseren Konzerten. Für alle, die es nicht wissen, wollen wir auch hier das Geheimnis nicht lüften. Fragen Sie uns doch einfach mal auf einem unserer Konzerte. Nichtsdestotrotz würden wir uns freuen, wenn Sie uns Ihre persönliche Ideen zu den beiden Fragen mitteilen (Mail siehe Kontakt). Die originellsten Antworten werden wir dann hier veröffentlichen (natürlich ohne Namen). Desto abstruser, desto besser.
Antworten:
Nach dem Fall
des "Eisernen Vorhangs" im Jahre 1989, übersiedelten viele ehemalige
deutschstämmige Juden von Osteuropa nach Israel oder in ihre alte deutsche
Heimat zurück. So auch Frau Rachel Schmitt, die in Chervona Sloboda, einem
Vorort von Cherkassy am Dnjepr gelegen (Ukraine), wohnte. Die 86-jährige
wollte unbedingt ihre letzten Jahre in Marktbreit/Unterfranken verbringen, der
Heimat ihrer Vorfahren.
Nach der Übersiedlung musste Frau Schmitt feststellen, dass sie ausser
ihrer schwarzweiss gefleckten Katze, die sie aus der Ukraine mitbringen durfte,
keinen Ansprechpartner mehr hatte. Bald wurden Frau Schmitt und ihre Katze sehr
krank. Kein Arzt konnte helfen. Als eines Tages der Arzt mal wieder vorbei kam,
vertraute Frau Schmitt ihm ihren letzten Wunsch an: "Meine Katze und ich
würden so gerne noch mal Klezmer hören, diese Musik gibt es hier aber
nicht mehr." Der Arzt versprach, sich darum zu kümmern und redete
mit einem befreundeten Musiker. Dieser besorgte sich Noten und studierte mit
drei weiteren Musikern Klezmer ein.
An einem Samstagnachmittag spielten die vier Musiker Frau Schmitt und ihrer
Katze einige dieser Melodien vor und wiederholten dies noch einige Male. Bald
stellte sich bei Frau Schmitt und ihrer Katze die Genesung ein und sie lebten
noch einige Jahre in Marktbreit. Die vier Musiker fanden Gefallen an Klezmer
und gaben erfolgreich Konzerte bis über die Grenzen ihrer Heimat hinaus.
Aus Dankbarkeit an Frau Schmitt und ihrer Katze nannten sie sich fortan "Schmitts
Katze".
Eingegangen nach dem Konzert am 09.01.2010 im Tiepolo-Keller in Würzburg, das ist doch eine wirklich rührende schöne Geschichte. Da kann es einem richtig leid tun, dass sie nur erfunden ist, oder doch nicht?
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In (Katzen)grauer
Würzburger Vorzeit gab es mal ein von der Bevölkerung gern gelesenes
Bläddle mit Namen "Herrn Schmitt". Dieser omynöse Herr Schmitt
war nicht nur Schreiberling, sondern auch passionierter Musiker und freundete
sich mit andereren Musikern an, und sie beschlossen, eine Combo zu gründen.
Da der Gruppe noch ein Gitarrist fehlte, nahm Herr Schmitt gleich noch seine
Katze mit. Das Menschliche behielt dennoch die Oberhand, und so wurde es keine
Katzenmusik. Ja, und weil der Band auch noch ein Name fehlte....
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Schmitts Katze wurde der Klezmer-Geiger Mordechai Grünspan (* 1876 in Kischinau, + 1903 in Tschernowitz) genannt. Er stammte selbst aus einer Familie von Schmieden und machte eine so schlechte Musik, dass laut der Legende alle Katzen die Flucht ergriffen. Grünspan wurde 1903 während einer Hochzeit ermordet aufgefunden. Man fand ihn erdrosselt mit den Saiten seiner eigenen Geige. Die Geige selbst lag zerschlagen neben seinem Kopf. Die genauen Umstände seines Todes blieben ungeklärt.
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Die Klezmorim
(Musikanten) waren ja arme Leute. Deshalb machten die Geiger ihre Saiten aus
Katzendärmen. Daher die starke Verbindung von Klezmer und Katzen.